Der erste Fisch und ein Knallkrebs halten Einzug

Seid 3 Tagen ist eine Lanzensymbiosegrundel in dasnanoriff eingezogen. Auch einen kleinen Knallkrebs (Alpheus Randalli) habe ich gleich miteingesetzt. Leider konnte ich kein bereits in einer Symbiose lebendes Paar erhalten und so hoffe ich das meine Grundel und der Knallkrebs noch eine Symbiose eingehen. In den ersten drei Tagen ist dies noch nicht erfolgt. Allerdings bewohnen sie beide die gleiche niedrige, jedoch sehr große Höhle. Es wird sich zeigen ob sie zueinander finden oder lieber alleine ihre Leben im Nanoriff bestreiten wollen.

Die Lanzengrundel ist noch sehr scheu und zeigt sich meist nur kurz bei der Fütterung. Das von mir mit einer Futterpipette, sehr kleine tierische Plankton frisst sie sehr gerne. Allerdings werde ich wohl auf kleines Flockenfutter wechseln, zumal ich einen Fütterungsautomat einsetzen möchte um sie mehrmals täglich mit kleinen Portionen zu füttern, dies ist als Berufstätiger ansonsten meist nicht möglich.

Abends wenn die Beleuchtung gedimmt wird und das Mondlicht angeschaltet wird, zeigt sich die Grundel etwas mutiger und verlässt die niedrige Höhle und begibt sich in die größeren und höheren Höhlen. Bisher scheint sie keine Probleme mit den anderen Bewohnern zu haben und auch die Boxerkrabbe scheint von ihr unbeeindruckt.

Der Knallkrebs hat sich ebenfalls in der niedrigen Höhle versteckt und ich konnte ihn bisher nicht mehr beobachten. Jedoch kann man von Zeit zu Zeit sein Knallen hören und so scheint es ihm gut zu gehen. Wahrscheinlich benötigt er noch etwas Zeit seine Scheu zu verlieren. Irgendwann werden die Tiere sicher erkennen das es keine Fressfeinde in meinem Nanoriff gibt und hoffentlich etwas besser zu beobachten sein.

Randalls Knallkrebs ist nicht nur schön sondern auch kleinbleibend und somit sehr gut für Nanoriffe geeignet. Das von mir erstandene Exemplar zeigt eine kräftige Zeichnung, die vor allem schöne weiße Bereiche zeigt. Oft sind größere durchsichtige Stellen bei den Knallkrebsen zu sehen, diese fehlen bei meinem Tier fast vollständig.

Bemerkenswert ist das der Knallkrebs sich gleich gegen zwei Einsiedler die ihm im Weg standen durchgesetzt hat, einer wurde direkt „abgeknallt“ und kam erst nach ca zwei Minuten wieder aus seinem Haus. Auch die Boxerkrabbe sollte ihn nicht als Futter ansehen und wenn doch so kann er sich sicherlich gut genug verteidigen.

 

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