Technik im Nanoriff

In dieser Kategorie wird die Technik besprochen, welche in der Meerwasseraquaristik und vor allem sinnvoll in Nanoaquarien eingesetzt wird. Die einzelnen Unterkategorien widmen sich jeweils einem Thema und beinhalten Informationen zu speziellen Geräten.

Allgemein ist ein relativ hoher Technikaufwand in der Meerwasseraquaristik nötig, um das fragile ökologische Gleichgewicht im Riff zu erhalten. Vor allem in Nanoriffen die nur wenig Wasservolumen aufweisen muss schnell und präzise gehandelt werden damit sich keine schädlichen Konzentrationen von Giftstoffen bilden. Kleine Mengen von Giftstoffen die durch Verunreinigungen an Schläuchen, Netzen, Reinigungsmagneten, Klingenschabern ect. in das Nanobecken kommen, können bereits großen Schaden anrichten. In den meisten Fachbüchern wird deswegen dem Anfänger ein größeres Becken empfohlen, da hier mehr Zeit zur Korrektur von Fehlern bleibt, bzw. die Auswirkungen nicht so groß sind.

An Technik im Allgemeinen gibt es notwendige Grundausstattung wie den Abschäumer, die Heizung, die Strömungspumpe und die regelbare Lampe. Daneben werden je nach Ausrichtung des Becken auch noch Dosierpumpen benötigt um z.B: Steinkorallen genug Magnesium und Calcium für ein rasches Wachstum zu liefern. Weiterführend gibt es einige nützliche Helfer, die einem nicht nur im Urlaub aber auch im Alltag beruhigen bzw. Zeit sparen. Hier meine ich automatische Helfer, wie eine Wassernachfüllanlage, Wasserwechselanlage und natürlich wird am Besten die ganze Technik von einem Aquariencomputer gesteuert. Der stellt auch gleich ein Webinterface zur Verfügung, so das der Aquarianer zu jeder Zeit alle wichtigen Werte des Aquariums überblicken kann und auch gleich ein Live-Bild, mittels einer Webcam vom Becken liefert.

Solch eine Technische Ausstattung kostet natürlich einiges an Geld oder man baut sie selbst. Viele der oben genannten Punkte habe ich mittels günstiger Komponenten umgesetzt und werde die einzelnen Bauanleitungen hier veröffentlichen, sobald sich die Technik bei mir bewährt hat und ich gefundene Schwachstellen verbessern konnte.

Natürlich stellt sich immer die Frage wie viel Automatismus möchte ich. Alleine das ständige nachfüllen von verdunstetem Wasser mit Osmosewasser fängt schon nach wenigen Tagen an zu nerven. Am Besten ist es das Wasser ständig nach zufüllen, so bleibt die Dichte konstant, denn nur Wasser Verdunstet und nicht das darin gelöste Salz. Eine automatische Nachfüllanlage nimmt einem das andauernde nach schütten von Osmosewasser ab und erspart einem viel Zeit die man dafür mit dem Beobachten der Riffbewohner verbringen kann. Ein weiteres Beispiel ist die Computersteuerung der LED Lampe. Die Computersteuerung erlaubt es einfach Sonnenauf- und Sonnenuntergänge zu programmieren und erspart einem das abrupte an/aus das durch einfache Zeitschaltuhren verursacht wird. Auch ein Aquariencomputer der die Temperatur im Becken misst und bei Bedarf Kühllüfter einschaltet um Korallen-bleichen zu verhindern und die Lüfter bei zu starker Kühlung ein regelt, ist extrem hilfreich. All dies passiert ohne Zutun des Menschen, und macht nicht nur längere Urlaubsreisen möglich, sondern erspart einem auch böse Überraschungen beim Nachhausekommen von der Arbeit.

Sicher kann es auch abschreckend wirken, wenn zum ersten mal der technische Aufwand rund um die Riffaquaristik gesehen wird. Hier hoffe ich durch gute Beschreibungen und detaillierte Anleitungen, Licht ins Dunkel zu bringen und euch den ein oder anderen Rückschlag zu ersparen.

 

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